Kalender

Der albyonisch-harnacsche Kalender besteht aus zwölf Monaten zu im Schnitt vier Wochen und sieben Tagen. Am Ende eines jeden Zyklus wird eine Art 13. Monat angehängt, der zumeist drei Tage umfasst und als „Zeit des Erinnerns“ bekannt ist. Dieser anpassungsfähige Kalender spiegelt die Veränderungen der albyonischen und harnacer Natur in Zusammenhang mit Mond und Sonne wieder und ist der Einfachheit halber angelehnt an den gregorianischen Kalender.

Die siebentägige Woche:

Endar Nirwar Bebron Nestal Wigur Ronsa Tag d. Herrn
Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

Das zwölfmonatige Jahr:

Kaltmond Frühsonne Gastar* Saatmond Retil* Midjahr Wesdul Erntemond Figor* Fjornor* Kitar Schneemond
Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember

* Gastar bezeichnet in der Alten Sprache „Wachsen”
* Retil bezeichnet in der Alten Sprache „wahrer Anfang”
* Figor bezeichnet in der Alten Sprache „bunt”
* Fjornor bezeichnet in der Alten Sprache „welkend”

An diese wird nach Ende des Schneemonds noch ein Zeitraum von meistens drei Tagen gehängt, die als die „Zeit des Erinnerns” bekannt ist. Siehe dazu „Feste und Feiertage“.

Jahreszahlen
Wir schreiben derzeit [2011] das Jahr:
- 511 n.d.E. (nach der Entdeckung) in Albyon.
- 1011 HZR (Harnacer Zeitrechnung) in Harnac.

Somit verhält sich die Jahresrechnung folgendermaßen:
- Albyon: reales Jahr minus 1500
- Harnac: reales Jahr minus 1000

Feste und Feiertage
Die menschliche Bevölkerung Albyons begeht eine Reihe von Festen über das Jahr verteilt. In einigen Regionen gibt es natürlich lokale Festtage, welche woanders nicht gefeiert werden.
Durch diesen Umstand haben die Albyoner eine Vielzahl von Anlässen zum Feiern oder Gedenken, aber eine generelle Übersicht bleibt schwierig.
Die anderen Rassen des albyonischen Reiches haben zudem ihre eigenen Festtage und übernehmen selten, oder nur in Teilen, Gebräuche der Menschen.

Zu diesen zivilen Feiertagen gesellen sich natürlich noch eine Reihe religiöser Gedenktage, die wiederum nicht immer einheitlich gefeiert werden. Aus diesen Gründen sind hier nur die wichtigsten und landesweiten Feiertage aufgeführt.

Zivilen Festtage:
• 1. und 2. Gastar – Tage des Anfangs: Hier wird an die Entdeckung Albyons durch die ersten Siedler erinnert. Ob dieser Tage den exakten Zeitpunkt der Entdeckung darstellen bleibt fraglich, aber über die Jahrhunderte wurde dieses Datum traditionell festgelegt.

• 14. Erntemond – Tag der Fürstin: Der Tag an dem Albyon offiziell gegründet wurde und eine zentrale Regierung bekam. Er wird im Gedenken an die erste Fürstin Ceridwen und ihre folgenreichen Entscheidungen zum Guten aller Bewohner begangen.

• 26. Retil – Tag der Tore: Dieser Feiertag soll an die Geschehnisse erinnern, als die Nebel im Jahre 498 n.d.E in Albyon fielen und alte Tore in andere Ebenen wieder zugänglich wurden. Dem daraus resultierenden Einfluss stehen die Menschen bis heute zwiespältig gegenüber.

• 30. Fjornor – Fürstentag: An diesem Tag soll an den letzten albyonischen Fürsten Quinappalus Martinus erinnert werden, welcher unter mysteriösen Umständen verschwand. Bis heute ist man der Überzeugung, er hätte sich zum Wohl seines Volkes geopfert.

• Die Zeit des Erinnerns: Eine dreitägige Periode, in der sich jeder Albyoner seiner Vorfahren und den Verstorbenen des letzten Jahres entsinnt. Auch eine Zeit über die eigene Zukunft nachzudenken. Übernatürliche Erscheinungen sind hier nicht selten.

Religiösen Feiertage:
• 1. Tag des Herrn in der Frühsonne – Tag des hl. Godefried: Hierbei wird einem wichtigen Berater der ersten albyonischen Fürstin von den Anhängern des Herrn des Rades gedacht. Tradition ist es die eigenen Schreibutensilien segnen zu lassen.

• Von Mitte bis Ende Gastar – Blütenfest: Hier feiern die Gläubigen der Vitallia ein Fest bei dem sie ihre Freude über den überstandenen Winter und das Wiedererblühen der Natur feiern. Mit Blumengirlanden bekränzt wird um einen geschmückten Baum getanzt

• 2. Tag des Herrn im Kitar – Tag der hl. Adela: Hierbei wird einer weiteren Heiligen der Kirche des Rades gedacht. In einem Winter soll sie ein, durch Lawinen abgeschnittenes Dorf durch Säcke voll Brot gerettet haben. Unter anderem werden Lebensmittel gesegnet.

• Die ersten zwei Tage des Wesdul – Schlacht am weißen Stein: Hierbei gedenken die Gläubigen der Sarasena der mythischen Schlacht, deren Folgen angeblich zur Gründung ihrer Glaubensgemeinschaft geführt hat. Üblich sind Waffenweihen und feierliche Schwüre.

• Von Mitte bis Ende Figor – Fest der Farbe: Ähnlich dem Blütenfest feiern die meisten Vitalliagläubigen hier, als Herbstbeginn, das Fest der Farbe. Hierbei wird der Göttin mit dem Opfern von Nahrungsmitteln für die gute Ernte gedankt.