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Aufgrund der schwierigen geschichtlichen Verhältnisse der beiden einzelnen Reichsteile, dem Zusammenspiel von Flucht, Vertreibung und kompletter Zerstörung, entwickelten sich jeweils eigenständige Vorstellungen von höheren Wesen. Die Siedler der abgeschotteten albyonische Ebene entwickelten aus den Abbildungen in alten Ruinen und sporadisch auftretenden metaphysischen Phänomenen einen monotheistischen Volksglauben. In ihm existierte nur der Herr des Rades, eine universelle, oft geschlechtslos dargestellte, Gottheit die für praktisch alle Belange des menschlichen Lebens zuständig ist.

Die Dämonenkriege in Harnac und die damit verbundene Flucht der Menschen auf die albyonische Ebene brachten ein weit lebendigeres, vielfältigeres Pantheon hervor. Die, über Jahrhunderte gewachsene, polytheistische Götterwelt Harnacs existierte nun, seit der Vernichtung des Landes um 990 HZR in Albyon weiter. Die wenigen Flüchtlinge, die sich vor den erwachten dunklen Scharen durch den Weltenturm retten konnten, brachten nicht nur Informationen und neue Ideen mit, sondern auch ihre eigenen Götter. Die „neuen Götter” wurden dort zu Anfang nur mit Ablehnung und Misstrauen betrachtet, heute aber hat sich ihre Anhängerschaft soweit gefestigt, dass man von kleinen bis mittleren Kulten sprechen kann.

Die größten Gläubigenzahlen können heute, neben dem Herrn des Rades, Sarasena und Vitallia auf sich verbuchen, während Atron, Gillian und Olgwyn eher ein Schattendasein führen und oft nur von speziellen Gruppen angebetet werden. Die Götter des „dunklen Paares”, Xeng und Netalie, werden natürlich nicht offen verehrt. Ihre Anhängerschaft arbeitet, meist, im Verborgenen.

Nach Wiedereroberung und -aufbau Harnacs, ab 1001 HZR, kehrten mit der Bevölkerung auch die Götter zurück. Die meisten der alten Ordenshäuser und heiligen Orte lagen nach mehr als zehn Jahren Verwüstung in Schutt und Asche und so mussten die Gläubigen fast komplett von Vorne anfangen. Einige wenige Lichtblicke, die Entdeckung Überlebender oder verborgener Gegenstände etwa, halfen das erlebte Trauma der Zerstörung zu bewältigen. Mit Tatkraft und der Hilfe ihrer jeweiligen Götter gelang es Ihnen schließlich, ein heute blühendes religiöses Leben in allen seinen Formen, wiederaufzubauen. Die meisten Gemeinschaften haben zwar inzwischen ihre jeweiligen Haupttempel nach Harnac zurückverlegt, aber die albyonische Ordenshäuser stellen noch immer eine nicht zu unterschätzende Macht dar, zumal sie aus dem Leben dort nicht wegzudenken sind.

Auch die Kirche des Rades gelangte mit der Neubesiedlung nach Harnac. Während ihre Mitgliederzahlen, zugunsten der neuen Götter, in Albyon geschwunden sind, gelingt es ihr hier neue Gläubige zu finden. Daran kann auch, die vor einiger Zeit aufgekommene Diskussion über das Wesen des Herrn des Rades nichts ändern. Viele der gelehrten Disputanten sind der Meinung, dass der Herr des Rades eine Art Übergottheit ist und die neuen Götter nur seine, weit spezifischer wirkenden, Kinder darstellen. Dem widerspricht die Gegenseite gerne mit dem Faktum, das die harnacer Götter schon viele Jahrhunderte bekannt sind. Was wiederum zur Gegenthese führte, der Herr des Rades wache als Übergottheit schließlich nur über seine Abkömmlinge. Man darf gespannt den Ausgang dieser Diskussion erwarten, an der schieren Existenz der Gottheiten ändert das nichts.