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Herr der Toten, Der Verachtende, Seuchenbringer

Beschreibung:
Xeng ist der selbsternannte Herr der Toten und des Bösen. Von allen Göttern ist er am schnellsten erzürnt und neigt am stärksten zu Wut und Wahnsinn. Er ist der Gott der Rache, der keinen Gedanken an Gerechtigkeit verschwendet, und alles Hehre und Schöne verachtet. Den Menschen erscheint Xeng gewöhnlich in ästhetischer Gestalt, weil seine wahre Erscheinung für Sterbliche unerträglich ist. Es heißt, Xeng habe sieben wahre Namen, und es gilt als die größte Torheit, einen von ihnen laut auszusprechen.

Symbol:
Ein gehörnter Totenschädel.

Gesinnung:
Rechtschaffen Böse.

Attribute:
Tod, Verwesung, Untote, Krankheit, Seuchen, Wahnsinn.

Philosophie:
Der Xengismus ist keine attraktive Religion. Es ist schwierig, in einer Religion Trost zu finden, die predigt, dass ein jeder nach dem Tode zu ewigen Qualen verdammt sei, obwohl es durch ein ausschweifendes Leben in der diesseitigen Welt gerechtfertigt wird. Der Rest der xengischen Philosophie scheint die Aneignung und Ausnutzung von grausamer Gewalt als Selbstzweck anzusehen, insbesondere unter den Priestern. Die Priester Xengs nutzen jede Gelegenheit aus Leben etwas Untotes zu machen und aus Gesundheit Krankheit zu formen. Menschenopfer werden als sehr nobel angesehen. Je schöner das Opfer desto größer die Gunst.

Geschichte:
Legenden berichten das Xeng einst ein mächtiger aber überaus menschlicher Schwarzmagier war. Schönheit und Etikette waren die Waffen mit der sich Xeng die Opfer für seine Rituale gefügig machte. Die Jahre vergingen und sein Körper begann zu altern. Besessen von seiner Körperlichkeit suchte er nach Wegen ewig jung zu bleiben. Er begann mit der Suche nach alten Relikten, die Kugeln der vergessenen Götter, denn man sagte man könnte durch sie mit den Vergessenen sprechen. Wer in ihrer Gunst steht so besagt die Legende weiterhin erlangt unwahrscheinliche Weisheit und würde niemals dahinsiechen. Augenscheinlich gelang es ihm und unwahrscheinliche Macht war sein Lohn. Doch etwas ging schief, aus Weisheit wurde Wahnsinn und aus Schönheit wurde das Grauen. Ab da schwor sich Xeng, in seinem Wahn, alles was rein ist zu verderben und alles was schön ist zu vernichten. Die anderen Götter waren machtlos gegen den neuen Totengott. Die Kugel der Schatten machte ihn zu mächtig. Wie genau sie es schafften ihn in sein eigene Kugel zu bannen bleibt ein wohl gehütetes Geheimnis. Von da an war er seiner Macht beraubt und nicht mehr als ein Dorn im Auge der lichten Götter. Man sagt sie durften ihn nicht töten weil dies gegen den Pakt der alten und vergessenen Götter verstoßen würde. Netalie, eine niedere Göttin des Chaos, fand allerdings einen Weg Xeng erneut zu entfesseln. Zum Dank gab Xeng ihr einen Teil seiner Kraft. Von da waren sie bekannt als das dunkle Paar.

Struktur:
Über die internen Strukturen des Xeng-Kultes ist, wie zu erwarten, nur wenig bekannt. Bewiesen scheint, dass der Kult in voneinander unabhängigen Zellen operiert, denen entweder ein Priester oder ein sogenannter Seuchenbringer vorsteht. Ob, und wenn ja wie, diese Zellen allerdings untereinander gesteuert werden, konnte bis heute nicht geklärt werden. Zu den Fakten über den Xeng-Kult darf auch gezählt werden, dass sich alle lebenden Anhänger des Gottes selbst verstümmeln müssen um ihn nicht mit ihrer Erscheinung zu erzürnen. Darum tragen die meisten entweder Masken die ihr groteskes Aussehen verbergen oder weben verschleiernde Zauber über ihren Körper. Es ist berichtet worden, dass sich ihre Hohepriester freiwillig in die Arme des Todes begeben, um als mächtige Untote Seuchen und den Tod in alle Himmelsrichtungen zu bringen. Auch dass die gläubigsten seiner Anhänger nach ihrem Tode weiterleben, scheint erwiesen.

Bekannte Orte:
Keine.

Bekannte Riten:
Mord, Selbstmord und das Erwecken Untoter stehen ganz oben im Glauben. Sonst ist nicht viel bekannt. Forscher auf dem Gebiet des Xengismus nehmen allerdings an, dass einige Xeng-Priester eine Kugel des Schattens, oder Teile derselben, nutzen um mächtige Untoten zu erheben. Wenn diese Priester den Schatten formen lernen, infizieren sich sie selbst mit dem schwarzen Tod, der Pest, und wenn sie in der Gunst des Gottes stehen überleben dies die meisten. Viele werden allerdings durch die Dunkelheit der Kugel aufgezehrt.